Annehmen, versöhnen, verändern

„Alle negativen und nieder ziehenden Einflüsse lassen sich überwinden, jedoch nicht, indem man dagegen ankämpft, sondern, indem man darüber hinauswächst.“ (Charles Caleb Colton)

„Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Friedrich Christoph Oettinger)

Nach meiner Meinung ist das Versöhnen bzw. das Annehmen eines Lebenszustandes einer der Schlüssel zum Erfolg, seine Schwingung in eine harmonische Frequenz zu bringen. Ist die Situation nicht zu ändern, dann ändere Dich – und was passiert? Die Situation ändert sich gleich mit. Wie innen, so außen.

Annehmen versöhnen verändern

Wenn ich etwas loslassen will, z.B. einen Kugelschreiber, dann muss ich ihn zunächst einmal in die Hand nehmen. So verhält es sich auch mit Lebenssituationen. Will ich einen bestimmten Zustand in meinem Leben loslassen, muss ich ihn zuerst annehmen bzw. akzeptieren. Baue ich Widerstand gegen die gegenwärtige Situation auf, ganz gleich wie sie ist, erzeuge ich dadurch eine disharmonische Schwingung in mir.

Sage Dir darum nicht „Ich will jetzt aber nicht unglücklich sein“, denn dieser Gedanke zieht nur noch mehr Unglück an. Indem ich die Gegenwart annehme, ganz wertneutral wie man z.B. auch das Wetter annimmt, gestalte ich bereits meine Zukunft auf positive Weise (durch meine positive Schwingung). Indem wir den Widerstand gegen das, was ist, aufgeben, erlauben wir uns, völlig präsent im Fluss des Lebens mit zu fließen. Dazu kurz eine Geschichte zur Veranschaulichung:

Karma – Wiedergeburt – Seele

Bevor ich versuche dieses Thema mal von einem anderen Blickpunkt zu betrachten, sollten wir mal schauen, dass wir einen gemeinsamen Nenner haben. Es macht nämlich keinen Sinn, dass wenn ich von Wiedergeburt und Karma schreibe und gleichzeitig glauben wir der Kirche, die dem guten Menschen nach dem Tod den Himmel verspricht, den bösen Menschen aber ins Fegefeuer oder in die Hölle steckt.

Wikipedia hat dazu folgende Deutung: Das Fegefeuer (lat. purgatorium „Reinigungsort“) ist die Läuterung, die nach einer besonders in der Westkirche entwickelten theologischen Lehre eine Seele nach dem Tod erfährt, sofern sie nicht als heilig unmittelbar in den Himmel aufgenommen wird.

Der Weg ins Licht

Das war natürlich viele Jahrhunderte ein schönes Machtinstrument der Kirche, um die Menschen nach ihren Wünschen gefügig zu machen.

Die Lehre der Wiedergeburt hat übrigens nichts mit einem New-Age-Trend zu tun, da sie bereits für nordische Völker in Europa, Anatolien (Türkei), Eskimos, Persien, islamische Sufis, verschiedene Indianerkulturen auf dem amerikanischen Kontinent, afrikanische Ureinwohner (wie den Zulus), die Katharer und keltische Druiden ein selbstverständliches Grundwissen war. Auch heutige Weltreligionen erkennen die Wiedergeburtenlehre an.

Nicht nur der Buddhismus und der Hinduismus glauben an die Seelenwanderung und Wiederverkörperung, unzählige von Nahtodberichten, welche weltweit dokumentiert sind, sprechen ebenfalls für die Wiedergeburtenlehre.