Glückliche Beziehung

Jeder, der sich eine Beziehung mit einem anderen Menschen wünscht, der wünscht sich natürlich eine glückliche Beziehung. Doch wodurch zeichnet sich eine wirklich glückliche Beziehung aus? Da gibt es mehrere Punkte, die zu berücksichtigen sind, wie zum Beispiel eine ausgewogene Mischung aus geben und nehmen, den Partner nicht verpflichten, uns glücklich zu machen, aufrichtig und offen zu sein und noch viel mehr. Heute möchte ich allerdings einen besonderen Punkt hervorheben – und zwar den, dass man in einer Partnerschaft einen Teil des Lebenswegs gemeinsam geht, jedoch nicht, um den Partner mit aller Kraft zu ändern und umzuformen. Die Partnerschaft dient vielmehr dazu, an sich selbst zu arbeiten.

Glückliche_Beziehung

Trotzdem hat vermutlich jeder von uns schon mal versucht, bestimmte Aspekte an seinem Partner zu verändern, in der festen Überzeugung, es sei zum gemeinsamen Besten. Vielleicht denkt ein Partner vom anderen: „Hmmm, er müsste viel spontaner, dynamischer, selbstsicherer, geduldiger werden. Erst, wenn er so und so ist, kann ich ihn wirklich lieben.“ Wir versuchen, den Partner wieder „auf Kurs“ zu bringen, ihn zu „korrigieren“ und „umzuerziehen“, als sei er ein kleines, unmündiges Kind, über das man bestimmt und stellvertretend Entscheidungen trifft, und stellen Liebe als Belohnung und Liebesentzug oder eine Trennung als Strafe in Aussicht – und das ist der Anfang vom Ende. Jede „Umerziehungs-Maßnahme“ fühlt sich tief in uns schlecht und disharmonisch an – und unsere Gefühle sind unsere Wegweiser, ob wir uns gerade Richtung Glück oder Richtung Unglück bewegen, also sollten wir sie be-HERZ-igen.